Aus der Masse an Angeboten das richtige finden

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Seit Ende der neunziger Jahre haben die Verbraucher die Möglichkeit, frei auszuwählen, von welchem Versorger sie sich beleifern lassen wollen. Die Basis dafür schuf die Liberalisierung der europäischen Energiemärkte, mit der die EU die Monopolstellung der Netzbetreiber und Grundversorger aufhob. Entstanden ist daraus nicht nur die vorgenannte Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln, sondern auch ein spürbarer Wettbewerb der Versorger untereinander. Konnten diese sich früher in ihrem Netzgebiet ihrer Kunden sicher sein, müssen sie heute um den Kunden kämpfen. Dieser Kampf wird oft auch über den Preis ausgetragen, was den Verbrauchern letztlich die von der EU avisierte Möglichkeit zum Sparen bietet. Nur ist es aufgrund der Masse an Versorgern, immerhin mehr als 900 allein in Deutschland, für den Endverbraucher kaum möglich den wirklich günstigsten zu finden. Helfen kann da z.B. ein Stromanbieter Vergleich. Im Internet finden sich zahlreiche Plattformen, auf denen ein solcher kostenlos durchgeführt werden kann.

Wie funktionieren diese Vergleiche?

Ein Stromvergleich, wie er etwa auf strom.wechsel.org angeboten wird, sucht anhand der Angaben des Users zunächst nach dem am jeweiligen Wohnort verfügbaren Stromanbietern. Dafür ist die Eingabe der Postleitzahl beziehungsweise des Wohnorts erforderlich. Über weitere Angaben, wie die jährlich im Durchschnitt verbrauchten Kilowattstunden, ermittelt der Vergleichsrechner dann die für den individuellen Bedarf günstigsten Stromtarife. Gute Vergleiche ermöglichen dem Nutzer auch das Filtern der ersten Suchergebnisse. So kann etwa vorgegeben werden, dass man nur nach Ökostrom sucht, keine Tarife mit Vorauskasse oder nur solche mit Festpreisgarantie sucht. Man kann das erste Vergleichsergebnis damit schnell drastisch einschränken und erleichtert sich die Wahl des neuen Stromanbieters. Hat man sich für einen Versorger entschieden, nehmen einem die Vergleichsanbieter für gewöhnlich auch den Anbieterwechsel kostenlos ab. Für diese Vermittlung erhalten sie eine Provision vom neuen Stromanbieter und refinanzieren damit ihren Service. Der Strompreis für den Verbraucher ändert sich dadurch nicht. Es wird auch bei der Wahl dieser Vergleichsbörsen immer nur der reelle Strompreis des neuen Versorgers in Rechnung gestellt, zusätzliche Kosten für die Nutzung dieser Services fallen nicht an.

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